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12th
Dec/2017

KURSHALTER - story-book -

Aktuelle Stories

Mama an Bord und Zeit für Reparaturarbeiten Eintrag vom: 22.08.2012

Mama, die die Hakuna bisher nur von Fotos kennt, brennt darauf, sie endlich persönlich kennen zu lernen und mietet sich in einer hübschen kleine Pension in Lemmer ein.  Leider hat sie ihr so richtig nicht gefallen, denn 1. ist sie ja soooooo breit (andere Schiffe sehen so zierlich schlank aus) und 2. viel zu unbequem zu erklimmen. 

2 Tage haben wir uns anhören müssen, wie schön dieses Schiff ist oder jenes, aber vor allen Dingen hatten manche hinten ein Törchen zum bequemen reingehen.

So eins z.B. - nur wie sollten wir mit eine Plattboot über den großen Teich kommen später mal?

Okay, okay – nächstes Jahr haben wir einen Liegeplatz mit Steg, da kommt dann noch ein Höckerchen drauf und dann wollen wir mal sehen, ob Mama die Hakuna auch von innen mal besichtigen kann.  Vielleicht zum 80. Geburtstag?  Das wäre doch was, oder? Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er zu seinem 80. das erste Mal segeln war.

Langeweile kam aber nicht auf, zumal man in Lemmer wunderschön in Cafe´s sitzen kann und dabei das Treiben der vielen Motor- und Segelschiffe vor der Schleuse und den Brücken beobachten kann. 

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Später haben wir sogar noch ein (Rundfahrt)Schiff gefunden, auf das man bequem über eine Steg einsteigen konnte und auf dem man mit Kaffee und div. Getränken versorgt worden ist.  Das Schleusenmanöver mit bestimmt 20 anderen kleinen großen Schiffen in der Lemmer-Schleuse war ein Erlebnis für sich. Was für ein Gerangel! Und wir auf unserem dicken Ausflugsdampfer mitten drin.  War super spannend!

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Derweil hatte Frank 2 Tage lang Zeit div. Reparaturen an Bord auszuführen (bei 35° unter Deck keine schöne Aufgabe). Unter anderem 3 Stunden für die Reparatur unseres Pump-WC´s, das einfach kein Wasser mehr pumpen wollte. Ja… 3 Stunden! Aber jetzt kann er es (meint er jedenfalls) und ist somit für zumindest diesen Bereich in den nächsten 5-7 Jahren gerüstet. Ein neues Radio mit CD-Spieler wurde gegen das Defekte mit Cassettendeck!!! ausgetauscht und die Ursache des unseres Hauptproblems “WoherkommtdasWasseraufunseremBootwoesnicht hingehört” wurde zumindest schon mal eingegrenzt.

 

Eingestellt von Anne

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Segelwochenende mit Besuch Eintrag vom: 15.08.2012

Die Hasentochter war zwar schon mal kurz mit an Bord, als sie uns nach der Überführung der Hakuna Matata in Holland abholte, aber da  war die Zeit sehr knapp und der Wind schwach.

Und so wollten wir ihr eigentlich dieses Wochenende zeigen, was denn richtiges Segeln eigentlich heißt.

 Der Wetter- und Windbericht für Samstag kündigte jedoch auch wieder nur Windstärke 2-3 an. Und in der Tat, immer wenn man es nicht gebrauchen kann, behält er recht.  

Außerdem möchte in an dieser Stelle auch stolz erwähnen, dass ich (Anne-Häsin) mein erstes Ablegemanöver aus der Box gefahren habe und dabei festgestellt habe: Es hat sich nix geändert, so ein Schiff verhält sich einfach nicht wie ein Auto – Mist auch!

 Nach der 10 Wende (wir mussten auch noch kreuzen, da dat bisschen Wind selbstverständlich auch aus der falschen Richtung kam) rüttelte Frank uns aus der Langeweile und meinte, wir könnten die vielen Personen (2) mehr an Bord dazu benutzen, das Anlegen in Schleusen zu üben. Hoch geschreckt aus meiner Lethargie wurde mir (bekannt als Hasen-Mum) sofort wieder flau im Magen und wer die Größe der„Prinses Margriet Schleuse“ in Lemmer kennt, in der neben uns klitzekleinen Sportbooten auch riesige Containerschiffe geschleust werden, wird das verstehen.

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 So haben wir eben geübt:

 An- und ablegen vor der Schleuse

 An- und ablegen in der Schleuse

Anlegen vor dem Cafe (wie witzig) und Kaffee trinken gehen

und dann wieder zurück

An- und ablegen vor der Schleuse und noch mal

An- und ablegen in der Schleuse

                                               Jetzt sind wir schon „Fortgeschrittene“!                                                                 Linda wartet auf ihren nächsten Leineneinsatz!

 

 

 Anschließend meinte die Hasentochter, sie hätte jetzt genug Aufregung für einen Tag gehabt!

 

 Für Sonntag versprach der Wind- und Wetterzettel im Aushang des Hafens Windstärke 4-5 bei strahlend blauem Himmel, worauf Linda ihre Kleidung der Farbe des Ijsselmeeres und des Himmels anpasste, ohne zu ahnen, welch Arbeit auf sie zukam. 

kurshalter.de image for logbook  Chick! Chick! Was?

 

Wenden und Reffen bei Beaufort 5 übersteht eine weiße Hose jedenfalls nicht ohne Flecken – auch das gehört zum Lernprozess!

 Nachdem sich meine Tochter nach der ersten Krängung vergewissert hatte, dass das Boot ganz sicher nicht kentert, passte sie ihre Bewegungen professionell den Wellen an und war, wie auch beim Tauchen, in Ihrem „Sternzeichen-Element“ angekommen. Sie ist nämlich ein „Fisch“ und gehört somit eigentlich immer ins oder zumindest in die Nähe von Wasser. 

 Und Christian ? Hat das Segeln auf seine Weise genossen und bestimmt 3 Folgen “Game of Throne” geschafft in den 2 Tagen – nur wenn er wegen zu starker Krängung von der Bank rutschte, runzelte er kurz die Stirn. kurshalter.de image for logbook

 

Eingestellt von Anne

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