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Résumé - 2 Tage "boot 2013" Eintrag vom: 03.02.2013

...wir geben auf!

Oder doch noch nicht?  Schließlich haben wir ja inzwischen ein Boot und wohin dann damit?

Naja, auf der einen Seite haben wir natürlich wieder viele, viele nützliche Informationen erhalten. Zumal wir diesmal 2 Tage auf der "boot" verbracht haben, am Freitag die Messe nicht so überfüllt wie Samstags oder Sonntags war und somit die Aussteller auch mehr Zeit hatten und entspannter waren.

Aber:

Frank mußte diverse Tiefschläge bezüglich unserer späteren Energieversorgung hinnehmen. Irgendwie scheint das nicht so zu funktionieren, wie er es sich vorgestellt hatte und er muß komplett neu umdenken.  Ich selber hör ja immer nur brav zu, versteh rein gar nix, versuch aber, mir dies nicht anmerken zu lassen. blush Deshalb kann ich das Thema hier auch nicht weiter ausführen.

Ich für meinen Teil mußte einen herben Tiefschlag bezüglich meiner künftigen "Seefunkanlage" hinnehmen. Dieses Teil wird später benötigt, um euch (Zuhausgebliebenen) jederzeit durch Mails und Blogeinträge auf dieser Homepage die Möglichkeit zu geben, uns zu begleiten und euch mit Bildern von traumhaften Stränden neidisch zu machen. Nicht unwesentlich sich auch die jederzeit und überall abrufbaren Wetterdaten, die uns dieses Teil ermöglichen würde. Aber 7500 Euro sind in unserem Etat dafür einfach nicht enthalten. Da muss eine andere Lösung her.

Dafür haben wir uns jetzt für einen Windgenerator entschieden. Der "Silentwind" gefällt uns am besten. Erstens ist er leichter als die Konkurrenz und zweites hoffentlich auch "silenter".

Bei den Wassermachern gibt es ja inzwischen schon recht viel Auswahl, aber Vorsicht... beim Ersten hört sich alles ganz toll an, beim Zweiten findet man dann doch Negativpunkte für den Ersten, beim Dritten fällt dann der Erste ganz weg und beim Vierten weiß man gar nix mehr sad .

Die Anschaffung eines Tauchkompressors scheint auch erschwinglich zu sein. Allerdings ist das Teil mit seinen ca. 42 KG kein Leichtgewicht und muss bei den Abmessungen 65x40x50 auch irgendwo untergebracht werden. Aber ohne fahren wir nicht los, schließlich wollen wir die Meere nicht nur von oben, sondern auch von unten überall kennenlernen.

Am Ende der 2 Tage rauschte uns der Kopf vor lauter hohen Eurobeträgen und wir standen nochmal vor unserem späteren Dinghi (für Segel-Dummies:  Schlauchboot). Ha! Knapp 1200 Euro - das ist ja billig!  Können Sie uns das zum Mitnehmen einpacken? Nein, haben wir natürlich nicht mitgenommen! Was sollen wir auch auf dem Ijsselmeer mit einem Schlauchboot. Mit dem Kauf können wir uns noch 2 Jahre Zeit lassen. Andererseits, wenn wir in 2 Jahren unser Schiff autark umgerüstet haben und anschließend pleite sind, dann ankern wir später in traumhaften Buchten , können aber nicht an Land, weil uns für die o.g. Kleinigkeit letztlich dann doch am Ende das Kleingeld fehlte, wär auch blöd, oder?

 

Eingestellt von Anne

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